Ein Hoch auf wasservermalbare Stifte



Bei meinem Farbstiftbild liegt der Fokus auf dem roten Platz in St.Gallen. Der Ort ist so spannend und oft belebt mit Menschen, die hier leben, arbeiten, flanieren, und zu jeder Tageszeit sieht es hier anders aus. Ein starkes Motiv, dass ich in Varianten immer wieder zeichnen mag. Wichtig dabei ist, immer genug knallrote, wasservermalbare Farbstifte und einen Spitzer auf Reserve zu haben. 

Apropos: Wasserlösliche Farbstifte, Filzstifte oder Tuschestifte können sehr vielseitig eingesetzt werden. Und es gibt eine enorme Auswahl an Zeichenmaterial. Klassische Aquarellstifte sind etwa die Prismalo Aquarelle von Caran d’Ache, oder das Multi-Techniques Water-Soluble Set, ebenfalls von Caran d’Ache. Neu definiert wird die Aquarellmalerei von Faber Castell mit den Albrecht Dürer Aquarellmarkern, die mit wasserbasierter, hoch pigmentierter Tinte gefüllt sind. Dank zwei Spitzen, die eine weich für Flächiges, die andere hart für exakte Linien, sind sie ein fantastisches und flexibles Werkzeug.

 

Ob klassische oder moderne Wassermalstifte, alle haben den Vorteil, dass sich die entstehenden Bilder gut kontrollieren lassen und Fehler bis zu einem gewissen Grad auch korrigiert werden können. Was ich persönlich besonders toll finde ist, dass man mit diesen Stiften einerseits exakt zeichnen kann, und andrerseits die gesetzten Linien mit ein paar Tropfen Wasser und einem Pinsel wieder aufweichen kann. Die wasservermalten Bereiche lassen eine Zeichnung weicher und natürlicher wirken. Obwohl Linien ein starkes Gestaltungsmittel sind, existieren sie in der Realität ja gar nicht. Unsere Augen unterscheiden lediglich Kontraste, also helle und dunkle Flächen in verschiedenen Farben. 





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