Porträt zeichnen leicht gemacht

Gesichter zeichnen gilt als eine Herausforderung, an der es sich leicht scheitern lässt. Dabei gibt es einen Trick, der auch Anfänger:innen Mut machen soll. Dafür wählt man zuerst ein Porträtfoto. In meinem Beispiel stammt das schöne Frauengesicht aus einem Liftstyle-Magazin. Ich habe es mit dem Handy abfotografiert, mit zwei Klicks in ein Schwarzweissfoto umgewandelt und das Foto auf A4-Format ausgedruckt (je kontrastreicher das Foto desto besser).

Beim anschliessenden Abzeichnen der Vorlage ist es wichtig ist, zuerst die Grundformen von Gesicht und Haaren zu zeichnen; dann Augen, Nase und Mund an den richtigen Stellen platzieren. Daraufhin mit einem superweichen Pitt Graphit Matt Bleistift an den dunkelsten Stellen graue Flächen legen. Zum Schluss geht es darum, die Hell-Dunkel-Kontraste mit weiteren Graphitschichten auszuarbeiten.

 

Auch wenn Gesichter zeichnen etwas Übung verlangt, eine Vorlage und die Reduktion auf Grauwerte erleichtert die Arbeit ernorm! Ich empfehle zum Zeichnen die fantastischen, sehr matten Bleistifte PITT GRAPHIT von Faber Castell. Wie Butter gleiten die tiefschwarz färbenden Bleistifte übers Papier. Dabei eignen sich die weichen Mienen besonders gut für dunkle Flächen, mit den härteren Mienen werden die Konturen gezogen. Und mit jedem Strich gewinnt das Porträt mehr an Tiefe und damit an Dreidimensionalität.

 

Diese neuen Bleistifte von Faber Castell kommen übrigens auch sehr schön zur Geltung auf den braun oder grau getönten Papieren von Fabriano. 

 


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