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dot painting - auf den Punkt kommts an

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Punkt für Punkt - dot painting boomt Sicherlich hast du auch schon die Steine gesehen, welche mit Mandala ähnlichen Zeichnungen bemalt sind. Dieser Trend, vom Punkt für Punkt ein Kunstwerk zu schaffen, ist derzeit nicht mehr wegzudenken - dot painting, so nennt sich dieser Trend. Im den sonnigen Monaten bietet es sich natürlich wunderbar an, erst ein paar tolle glattflächige Steine zu suchen, gut sauber machen, trocknen lassen und dann zu verzieren bzw. eben zu bedotten. Das Endergebniss nach ein bisschen üben und Ruhe könnte so aussehen: Wunderschön als Dekoration im Wohnraum oder mit der richtigen Fixierung der Farbe auch für draussen im Garten oder dem Balkon oder als Mitbringsel bei Freunden und Verwandten, als Glücksbringer mit Widmung - der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Alles was du für das bedotten von Stein, Leinwand, oder sonstigen Gegenständen brauchst, ist ein Dotting Tool-Set sprich das "Werkzeug" mit welchem du die verschieden grossen Punkte machen kann

Blob Painting - die Sache mit den runden Farbklecksen

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Blob Painting Kennst du Blob Painting? Wie das Dot Painting ist auch das Blob Painting ein neuer Trend der gerade sehr viele Menschen begeistert. Blob Painting ist eine einfache Technik, die unglaublich viel Spielraum in der Kreativität zulässt und dabei ganz einmalige und individuelle Ergebnisse erzielt. Beim Blob Painting geht es darum, Acrylfarbe in sogenannten Blobs (das sind runde, gleichmässige Farbkleckse) auf eine Leinwand zu bringen und diese zwischen mehreren Trockungsphasen nach und nach übereinander zu schichten. Wie du an den folgenden Bildern sehen kannst, gibt es aber auch ganz andere Möglichkeiten, die Farbe zu nutzen. Lasse sie zum Beispiel ineinander fliessen oder lasse die Trocknungsphasen weg und setze sie "Kleks für "Kleks" ineinander. Selbst wenn du wolltest, wirst du wohl nie zweimal genau das gleiche kreieren können, da die Farben unterschiedlich ineinander verlaufen. Je nach Untergrund, Trocknungszeit und Zugabe der Farbmenge gibt es dabei ganz

Locker Portraits skizzieren

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«Punkt, Punkt, Komma, Strich, fertig ist das Mondgesicht. Oben kommen Haare dran und Ohren, dass er hören kann.» Wenn es nur so einfach wäre, ein tolles Portrait zu malen. Doch allzu schwierig ist es auch nicht. Ich vermute, so manche wagen sich nicht an dieses Thema, weil alle Welt glaubt, die portraitierte Person müsse sich auf der Skizze wiedererkennen. Mein wichtigster Tipp: Machen Sie sich frei von diesem Anspruch! Erfinden Sie Gesichter nach Lust und Laune, oder verwenden Sie als Anregung Bilder eines Magazins, oder schalten Sie den Fernseher ein. Mir hat es Spass gemacht, während einer TV-Diskussionssendung die Gedanken schweifen zu lassen und dabei frei interpretierend die Gesichter der Talkrunde ins Skizzenbuch zu skrizzeln.     Gut und günstig für  lockeres Üben ist zum Beispiel das Sketch Book A6 quadratisch von Sakura. Auch grössere Formate eignen sich. Für die Vorzeichnung vor dem Kolorieren mit Aquarellfarbe sind Fineliner sehr praktisch, etwa die Sakura Pigma Micron

Ein Hoch auf wasservermalbare Stifte

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Bei meinem Farbstiftbild liegt der Fokus auf dem roten Platz in St.Gallen. Der Ort ist so spannend und oft belebt mit Menschen, die hier leben, arbeiten, flanieren, und zu jeder Tageszeit sieht es hier anders aus. Ein starkes Motiv, dass ich in Varianten immer wieder zeichnen mag. Wichtig dabei ist, immer genug knallrote, wasservermalbare Farbstifte und einen Spitzer auf Reserve zu haben.   Apropos: Wasserlösliche Farbstifte, Filzstifte oder Tuschestifte können sehr vielseitig eingesetzt werden. Und es gibt eine enorme Auswahl an Zeichenmaterial. Klassische Aquarellstifte sind etwa die Prismalo Aquarelle von Caran d’Ache , oder das Multi-Techniques Water-Soluble Set, ebenfalls von Caran d’Ache. Neu definiert wird die Aquarellmalerei von Faber Castell mit den Albrecht Dürer Aquarellmarkern , die mit wasserbasierter, hoch pigmentierter Tinte gefüllt sind. Dank zwei Spitzen, die eine weich für Flächiges, die andere hart für exakte Linien, sind sie ein fantastisches und flexibles Werkze

Malen mit Fotovorlage

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Am liebsten male ich unterwegs, setze mich dazu auf eine Parkbank oder ans Seeufer oder in ein Café in der Stadt. Weil es in dieser Jahreszeit und an frostigen Tagen aber unangenehm ist, sich die Finger und den Allerwertesten abzufrieren, habe ich zur Motivsuche für einmal die Kamera mitgenommen und im wunderbaren Dämmerlicht die Türme der St.Galler Kathedrale fotografiert. Gezeichnet und gemalt habe ich dann zu Hause, mit den schönsten, auf ein A4Blatt ausgedruckten Fotos der Kathedrale. Und zur weiteren Vereinfachung habe ich die groben Konturen und einige Details mit der Fotovorlage auf einer Leuchtplatte aufs weisse Blatt durchgepaust. Falls kein Leuchtpult vorhanden ist: Diese Technik funktioniert auch, indem man das Foto mit einem weissen Blatt Papier (hochweisses, nicht zu dickes Papier nehmen) gegen ein Fenster hält, und die zentralen Linien so durchpaust. Die dunklen Stellen im Motiv kann man in eine Laufrichtung mit einem weichen Bleistift leicht schraffieren. Das ist eine

Malen statt fernsehen

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Bei den Vorsätzen für das neue Jahr nehme ich die vom letzten Jahr noch einmal. Mehr zeichnen und malen stand ganz oben auf der Liste. Trotzdem landete ich abends oft vor dem Fernseher. Nun trickse ich mich selbst aus, und lege schon morgens einen Block Papier, ein paar Farbstifte, Kugelschreiber, Fineliner und Aquarellfarben bereit. Denn nach einem anstrengenden Tag muss die Hürde klein sein, noch etwas Neues anzufangen. Dabei weiss ich, einmal begonnen, gibt es nichts Schöneres, als die Gedanken farbenfroh aufs Papier fliessen zu lassen.   Es beflügelt die Kreativität, parallel auf mehreren Papieren eine erste Farbschicht zu malen oder ein paar Striche zu zeichnen. Auf diese Weise lässt sich auch die Angst vor dem berühmten weissen Blatt Papier überwinden. Bei meiner Freistil-Technik wechsle ich locker zwischen den Skizzen und die Motive entstehen fast von allein. Es ist dabei toll, sich überraschen zu lassen von dem, was unter Stift- und Pinselspitze entsteht.    Sie wollen abends e

Porträt zeichnen leicht gemacht

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Gesichter zeichnen gilt als eine Herausforderung, an der es sich leicht scheitern lässt. Dabei gibt es einen Trick, der auch Anfänger:innen Mut machen soll. Dafür wählt man zuerst ein Porträtfoto. In meinem Beispiel stammt das schöne Frauengesicht aus einem Liftstyle-Magazin. Ich habe es mit dem Handy abfotografiert, mit zwei Klicks in ein Schwarzweissfoto umgewandelt und das Foto auf A4-Format ausgedruckt (je kontrastreicher das Foto desto besser). Beim anschliessenden Abzeichnen der Vorlage ist es wichtig ist, zuerst die Grundformen von Gesicht und Haaren zu zeichnen; dann Augen, Nase und Mund an den richtigen Stellen platzieren. Daraufhin mit einem superweichen Pitt Graphit Matt Bleistift an den dunkelsten Stellen graue Flächen legen. Zum Schluss geht es darum, die Hell-Dunkel-Kontraste mit weiteren Graphitschichten auszuarbeiten.   Auch wenn Gesichter zeichnen etwas Übung verlangt, eine Vorlage und die Reduktion auf Grauwerte erleichtert die Arbeit ernorm! Ich empfehle zum Zeichnen